HomeFilialnetzFolgendes E-Mail erging an GD DI Pölzl und VD DI Hitziger

Folgendes E-Mail erging an GD DI Pölzl und VD DI Hitziger

Die jüngsten Entwicklungen im Filialnetz veranlassen mich, dagegen schärfsten Protest zu erheben.

Seit Tagen sind wir in den Personalausschüssen sowie im Zentralausschuss mit E-Mails, Anrufen und auch zahlreichen persönlichen Beschwerden aus dem Bereich Filialnetz intensiv befasst. Die Personalführung nimmt im Umgang mit Beamten, die wenige Jahre vor ihrer Pensionierung stehen und Angestellten, die knapp vor Erreichen des 50.Lebensjahres sind, laut Aussage der betroffenen MitarbeiterInnen mobbingähnliche Züge an. Hinter vorgehaltener Hand hören wir sogar aus Kreisen der Führungskräfte, dass die Beamten in die § 14 Pension gedrängt werden sollen und die DO-Angestellten zum Ausscheiden aus dem Unternehmen angehalten werden.

Die Vertriebsverantwortlichen üben zur Zeit einen inakzeptablen Druck auf unsere Beamtinnen und Beamte aus, indem sie von ihren bisherigen Dienststellen abgezogen und zum Teil als „Springer" neuen Postfilialen (Knotenfilialen) zugeteilt werden. Dort wird ihnen ein neuer, ihrer Einstufung entsprechender Arbeitsplatz eingerichtet, obwohl diese Maßnahme auch genauso an ihrer bisherigen Dienststelle gesetzt werden könnte.

Auch im Bereich der FinanzberaterInnen herrscht derzeit größte Verunsicherung, da angeblich rund ein Drittel dieser Mitarbeitergruppe gegen ihren Willen versetzt werden soll. Dutzenden DO-Angestellten der Post AG wird in Trennungsgesprächen „empfohlen", das Unternehmen unter Inanspruchnahme des Sozialplanes zu verlassen. Wird dem seitens der/des Betroffenen nicht entsprochen, wird die Kündigung angedroht. Dabei handelt es sich keinesfalls um Einzelfälle, vielmehr zeichnet sich ein derartiges Vorgehen bundesweit ab.

Die derzeitige Vorgehensweise ist absolut inakzeptabel, grenzt an Schikane und ist mit und Bankkunden kontraproduktiv. Abgesehen davon kann durch dieses Vorgehen auch der für das laufende Kalenderjahr bereits erstellte Urlaubsplan nicht eingehalten werden.

Mit dieser eindeutig dem Leitbild der Post widersprechenden Vorgehensweise begeht das Unternehmen einen schweren Verstoß gegen ihre eigenen Prinzipien. Der im Leitbild oft zitierte wertschätzende Umgang mit den Mitarbeitern mutiert damit zur reinen Worthülse.

Angesichts der Gesamtsituation im Filialnetz fordere ich auch in Bezug auf den Kooperationspartner BAWAG PSK umgehend die Einberufung eines Filialnetz-Gipfelgesprächs. Als Personalvertretung verlangen wir klare Perspektiven mit fairen Bedingungen für unsere langjährigen und verdienten MitarbeiterInnen in den Filialen sowie ein umfassendes Gesamtkonzept für eine erfolgreiche und damit gute Zukunft unseres Filialnetzes.

Ich ersuche um ehestmöglicher Rückmeldung für eine gemeinsame positive Lösung der anstehenden Probleme.

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