HomeRechtsberatungVorsorgevollmacht statt Sachwalterschaft – Selbstbestimmung statt staatlicher Entmündigung!

Vorsorgevollmacht statt Sachwalterschaft – Selbstbestimmung statt staatlicher Entmündigung!

Verliert man seine Geschäftsfähigkeit, und besteht die Gefahr, dass man sich aufgrund dieses Verlustes rechtlich bzw. wirtschaftlich selbst schädigt, so sieht das Gesetz derzeit vor, dass für den Betroffenen durch das Gericht ein Sachwalter bestellt wird.

In diesem Verfahren, dass gerade in letzter Zeit mit Berechtigung stark kritisiert wurde –eine umfassende Reform der Sachwalterschaft ist daher in Planung – haben nur der Betroffenen und sein Sachwalter Parteienstellung. Familienangehörige und sogar der Ehegatte haben keinerlei Parteistellung und damit auch keinerlei Rechte. Allein das Gericht entscheidet, wer z.B. zum Sachwalter bestellt wird. Hat der Betroffene aber vor Verlust seiner Geschäftsfähigkeit eine Vorsorgevollmacht errichtet, dann kann er in dieser selbst schon vorsorglich einen Vertreter für sich bestellen – ein Sachwalter darf dann nicht mehr bestellt werden. Die Errichtung einer sinnvollen Vorsorgevollmacht bedarf aber einer umfassenden notariellen Beratung! Die Errichtung ist jedenfalls anzuraten – den jeder sollte selbst über sich bestimmen!

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