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Vertragsanpassungen bei Vorsortierkräften

In einer E-Mail wendet sich Vorsitzender Helmut Köstinger neuerlichen direkt an Personalchef Nigl und fordert raschere Vertragsanpassungen bei Vorsortierkräften und die monatliche Auszahlung von Mehrleistungen.

In der Jour-Fixe Sitzung mit dem Vorstand am 04. Mai 2017 habe ich neuerlich angesprochen, dass zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brief-Vorsortierung regelmäßig deutlich mehr Stunden in der Woche leisten müssen als im Arbeitsvertrag vereinbart.

Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen darf ich nochmals daran erinnern, dass bei regelmäßiger Erbringung von „Mehrleistungen“ über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten eine Vertragsanpassung durchzuführen ist.

Allen betroffenen MitarbeiterInnen und mir ist durchaus bewusst, dass auf Grund der unterschiedlichen täglichen Mengenströme größte Flexibilität erforderlich ist. Jedoch darf dies keine Einbahnstraße sein.

Schon heute sind alle MitarbeiterInnen der Vorsortierung bereit, bei Bedarf jederzeit Mehrleistungsstunden zu erbringen. Sie zeigen damit täglich die erforderliche größtmögliche Flexibilität. Dass aber gerade diese MitarbeiterInnen mit Arbeitsverträgen mit einer Wochendienstleistung von z.B. 12 oder 15 Wochenstunden unter Vertrag genommen werden und nachweislich überwiegend 20, 25 oder noch mehr Wochenstunden ohne Vertragsanpassung leisten müssen, ist nicht akzeptabel.

Ich darf daher ersuchen, Vertragsanpassungen in all jenen Fällen rasch durchzuführen, bei denen MitarbeiterInnen bereits über einen Zeitraum von 6 Monaten überwiegend Mehrleistungsstunden erbracht haben. Selbstverständlich sollen diese Vertragsanpassungen immer in Absprache mit den betroffenen MitarbeiterInnen erfolgen, um auch den persönlichen Bedürfnissen der MitarbeiterInnen entgegenzukommen.

In der am 04. Mai 2017 stattgefundenen Jour-Fixe Sitzung habe ich auch das Thema „Monatliche Abgeltung von Mehrleistungen für Teilzeitkräfte in der Vorsortierung“ angesprochen und um eine monatliche Auszahlung aller Mehrleistungsstunden ersucht, da die derzeit gelebte Praxis der verspäteten Auszahlung keine zufriedenstellende Lösung für die betroffenen MitarbeiterInnen darstellt.

Sowohl eine Vertragsanpassung als auch eine monatliche Auszahlung aller Überstunden würde zu mehr Gerechtigkeit und zu einer größeren Motivation führen.

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